Masterarbeit

Die Abschlussarbeit soll die Fähigkeit der selbständigen Lösung eines technischen Problems experi-menteller, theoretischer oder konstruktiver Art aufzeigen. Sie ist Teil der Prüfungen.


Genaue Informationen finden Sie in der Prüfungsordnung.


Das Thema einer Abschlussarbeit kann sowohl aus den Lehr- und Forschungsschwerpunkten des betreuenden Professors als auch aus Problemstellungen interessierter Firmen resultieren. Die Bearbeitung erfolgt in den Laboren der Fakultät oder in der Firma, wobei ein zusätzlicher fachlicher Betreuer in der Fachabteilung festzulegen ist.


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Projektmodul wissenschaftliches Arbeiten

Dieses Modul ist für Studierende vorgesehen, die projektbezogen ingenieurwissenschaftliche Leis-tungen erbringen, die Forschung unterstützen oder auch an Team orientierten Wettbewerbsprojekten teilnehmen möchten. Das Projektmodul soll die Studierenden befähigen nationale und internationale Recherchen in Datenbanken und Bibliotheken durchzuführen, Bewertung von projektspezifischen Publikationen vorzunehmen um den s.g. Stand der Technik zu beschreiben. Weiterhin sind Gegenstand des Moduls die Erstellung eines Forschungsdesigns mit Auswahl der Forschungsmethode sowie die Befähigung zur Akquise von Forschungsprojekten.


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Konzeptentwicklung mechanischer Strukturen

Die Konzeptentwicklung mit rechnerbasierten Methoden erfordert in einem besonderen Maß den gezielten und interdisziplinären Einsatz und das Zusammenspiel von Methoden, Prozessen und Software in der frühen Phase der Produktentwicklung. Moderne Konzeptentwicklung basiert auf dem Einsatz von parametrisierten Geometriebeschreibungen und stark abstrahierten Simulationsmodellen und bezieht komplexe Themen wie Optimierung, Robustheitsbewertung oder Daten- und Wissensmanagement mit ein.


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Passive Sicherheit und Body Design

Die Studierenden erwerben die Fähigkeit zur Analyse und Optimierung von Insassenschutzsystemen wie Airbags, Stoßfängersystemen oder Karosseriekomponenten. Des Weiteren werden die wissenschaftlichen Grundlagen der virtuellen Produktgestaltung in der Prozesskette Design-Strak-Body Design und der virtuellen Produktentwicklung im Bereich Rohbau/Exterieur durch Einsatz aktueller Softwaresysteme vermittelt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Funktionsintegration der passiven Sicherheit, Biomechanik und Energieabsorption.


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Gesamtfahrzeugentwicklung und Leichtbau

In diesem Modul werden die Methoden der Konzeptentwicklung mechanischer Strukturen durch Simulation sowie die Methoden der passiven Sicherheit und des Body Designs im Bereich Gesamt-fahrzeugentwicklung und Leichtbau behandelt. Den Studierenden wird die methodische Vorgehensweise gemäß Konstruktionsmethoden nach VDI 2221, dem Münchner Modell und TRIZ vermittelt. Dazu gehören die wissenschaftliche Analyse und Synthese innovativer Fahrzeugkonzepte für Hybrid-, Elektro- und Brennstoffzellenantriebe. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Konstruktion mit innovativen Leichtbaumaterialien wie CFK oder Polymer-Metall-Hybrid und die Methoden der Fahrzeugintegration.


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Intelligente Messsysteme und Computersehen

Dieses Modul beinhaltet komplexe messtechnische, insbesondere videobasierte Verfahren und Systeme sowie deren Applikationen. Ausgehend von den physikalischen Grundlagen berührungsloser Messprinzipien wie Ultraschall-, Mikrowellen- und optischer Sensorik werden Modelle und Algorithmen entwickelt, die eine modellbasierte Interpretation und Abstraktion von Messdaten als Grundlage automatisierter Erkennung, Entscheidungsfindung und Interaktion autonomer Systeme in vielfältigen Umweltszenarien ermöglichen.


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Funktionsentwicklung und funktionale Sicherheit

Dieses Modul vermittelt die Kompetenzen der zur Verwirklichung von Assistenzfunktionen notwendigen Datenverarbeitung. Den Studierenden werden die wissenschaftliche Methodik zur Einstufung von Funktionalitäten gemäß ihrer Sicherheitsanforderungen und die Auswirkungen von Sicherheitsanforderungen auf die Datenverarbeitung in sicherheitskritischen Systemen vermittelt. Ebenso wird das methodische Vorgehen zur Dekomposition von Sicherheitszielen für einzelne Komponenten der Datenverarbeitung behandelt. Ein wesentliches Lernziel ist die Beherrschung des Entwicklungsprozesses für die Softwareentwicklung in sicherheitskritischen Systemen.


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Assistenzsysteme

Das Modul Assistenzsysteme vermittelt die Basiskompetenzen im Entwicklungsbereich Assistenz-systeme mit deren technischen und rechtlichen Systemgrenzen. Dabei werden den Studierenden Qualifikationen im Bereich der Klassifizierung und wissenschaftliche Grundlagen von Fahrerassistenzsystemen für Straßen- und Schienenfahrzeuge vermittelt. Des Weiteren erwerben die Studierenden die Kompetenz, die Anforderungen an Einzelkomponenten für Fahrerassistenzsysteme zu beschreiben und auf deren Basis die Komponenten auszuwählen. Anhand eines ausgewählten Bei-spiels werden die wissenschaftlichen Methoden zur Durchführung eines vollständigen Systementwurfs für Assistenzsysteme von der Anforderungsphase bis zur Homologation vermittelt.


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Ingenieurakustik

Im Mittelpunkt des Moduls stehen der Mensch in der lärmenden Arbeitswelt und das Verstehen der Schnittstelle „Mensch-Maschine“. Vermittelt werden neben den Grundlagen der Geräuschemissionen von Maschinen und Fahrzeugen auch die mathematischen Beschreibungsmethoden der Schallentstehung, Schallübertragung und psychoakustischen Geräuschwirkungen auf den Menschen. Abgeleitet aus der Schallfeldtheorie werden die Wirkzusammenhänge und die formale Beschreibung der Feldgrößen Schalldruck und Schallschnelle vermittelt. Die Objektivierung des subjektiven Hörens von Schallquellen durch den Menschen wird mittels psychoakustischer Kenngrößen statistisch modelliert. Die Methodenkompetenz in „Lärmarmer Konstruktion“ sowie das systematische Vorgehen zur Geräuschminderung von Maschinen ist ebenfalls Bestandteil der Ausbildung und muss vom Studierenden in selbständig durchgeführten Projektarbeiten geübt werden.


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Mehrkörpersysteme

In diesem Modul werden die Methoden zur Behandlung komplexer, nichtlinearer, räumlicher Mehrkörpersysteme bereitgestellt und am Beispiel der Fahrdynamiksimulation angewendet. Innerhalb des Lehrgebietes Höhere Mechanik beinhaltet das Modul die physikalische Modellbildung von Mehrkörpersystemen sowie deren mathematische und numerische Umsetzung und Auswertung. Die Methoden der Mehrkörpersysteme werden im Rahmen der Regelungstechnik, Systemanalyse und Systemoptimierung angewendet. Diese Methoden werden insbesondere auf komplexe, nichtlineare, räumliche Problemstellungen angewandt.


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Fahrdynamik und Fahrwerk

Es werden die für die Entwicklung und den Einsatz von Fahrwerken in Fahrzeugen erforderlichen methodischen und fachlichen Fragestellungen behandelt. Dieses Modul liefert die ingenieurwissenschaftlichen Kenntnisse und Fähigkeiten für die Untersuchung, Beurteilung und Simulation der fahrdynamischen Eigenschaften von Fahrzeugen. Insbesondere werden vertiefte Kenntnisse über den Aufbau und die Anforderungen an Fahrwerke, über die aktuellen Fahrwerkssysteme und -bauteile und deren Funktion und über das Fahrverhalten vermittelt. Weitere Schwerpunkte des Moduls bilden die objektive und subjektive Beurteilung des Fahrverhaltens, die Komfortoptimierung und die Simulation der Fahrdynamik.


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Fahrzeugantriebe

In diesem Modul werden die wissenschaftlichen Methoden für die Auslegung und das Design der Komponenten von modernen Fahrzeugantrieben vermittelt. Die Studierenden erlernen die Methodik zur Entwicklung und Optimierung von Fahrzeugantrieben. Des Weiteren werden die wissenschaftlichen Methoden zur Auswahl, Modellierung und Auslegung von kompletten Antriebssträngen vermittelt.


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Management von Fahrzeugantrieben

Das Modul befähigt die Studierenden, die regelungs- und steuerungstechnischen Wechselwirkungen und Übertragungsmechanismen zwischen den einzelnen Komponenten eines Fahrzeugantriebs zu verstehen. Die Studierenden werden in die Lage versetzt, die Funktionen verschiedener vernetz-ter mechatronischer Fahrzeugsysteme zu beschreiben und die regelungstechnischen Interaktionen darzustellen.


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Simulation von Fahrzeugantrieben

Die wissenschaftlich-mathematischen Standardmethoden der Antriebsstrangsimulation werden in diesem Modul vermittelt und eingeübt. Außerdem werden aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet neuartiger Antriebe aufgezeigt und deren Simulation dargestellt. Das Modul behandelt Methoden der thermo- und strömungsdynamischen 1D- und 3D-Simulation des Verbrennungsmotors ebenso wie die digitale Simulation von Antriebssträngen. Unterstützt durch zeitgemäße rechnergestützte Simulationswerkzeuge, werden Aufbau und Test von Berechnungsmodellen praktisch geübt.


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Management von Unternehmen, Projekten und Wissen

Die Studierenden erhalten – aufbauend auf die betriebswirtschaftlichen Grundlagenveranstaltungen im Bachelorstudiengang – Einblick in die Dimensionen erfolgreicher Unternehmensführung, lernen Methoden strategischer Unternehmensführung sowie die Herausforderungen des Führens internationaler und interkultureller Teams kennen. Darüber hinaus lernen sie die Phasen eines Projekts sowie die Aufgaben eines Projektleiters kennen. Es wird dabei auch auf die Themen Innovationsmanagement, Patentwesen und bewusster Umgangs mit der Ressource eingegangen.


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Höhere Mathematik

Im Modul Höhere Mathematik wird das Wissen vermittelt, das notwendig ist, um die in den weiteren Modulen behandelten naturwissenschaftlichen Vorgänge zu verstehen und aktiv beschreiben zu können. Deshalb stehen, anders als im Bachelorstudium das Erlernen analytischer Fähigkeiten, die formale mathematische Ausdrucksweise und die mathematische Methodik im Vordergrund. Die Inhalte sind auf die in den weiterführenden Modulen verwendeten Methoden abgestimmt.


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Beschreibung der Module

Studiengangsleiter

Prof. Dr.-Ing. Stefan Sentpali
Raum: R 5.026

Tel.: 089 1265-3356
Fax: 089 1265-3308

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