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Neue Injektionsanlage im Labor Polymertechnik

Die neue Injektionsanlage im Betrieb
Die neue Injektionsanlage im Betrieb

[26|11|2015]

Studierende lernen zukunftsweisende Technologien kennen

 

Im Schwerpunkt "Produktion" des Bachelorstudiengangs Maschinenbau kommt beim Praktikum im Wintersemester 2015/2016 erstmals eine neue Injektionsanlage zum Einsatz. Den Studierenden können dadurch innovative Produktionstechniken für den Leichtbauwerkstoff Carbon vermittelt werden.

 

"Zur Reduzierung der Emissionen und zur Einhaltung der europäischen Normen ist Leichtbau im Automobilbau heute unverzichtbar", so Prof. Dr. Alexander Horoschenkoff von der Fakultät für Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Flugzeugtechnik der Hochschule München. Die strengen Vorgaben haben zum Einsatz von Carbonfaserwerkstoffen im Karosseriebau geführt. "So konnte beispielsweise beim neuen 7er der BMW AG durch den Einsatz von Carbon 40 kg an Gewicht eingespart werden."

 

Studierende während des Praktikums
Studierende während des Praktikums

Um die hohen Stückzahlen im Automobilbau realisieren zu können, wurden in den letzten Jahren neue Fertigungsprozesse, wie das Hochdruck-RTM oder die Nasspresstechnologie entwickelt. Eine wesentliche Komponente dieser Technologien ist die schnelle Mischung der Kunststoffe mit einem Druck von bis zu 130 bar im Mischkopf. Über Mittel der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Hochschule München eine Injektionsanlage mit Mischkopf für das Labor Polymertechnik beschafft, mit der Studierenden der Fachrichtungen Maschinenbau und Fahrzeugtechnik die Grundlagen zu diesen zukunftsweisenden Fertigungsprozesse vermittelt werden können.