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Ergebnispräsentationen des Moduls 'Höhere Methoden der Produktentwicklung'

Eines der Teams bei ihrer Präsentation.
Eines der Teams bei ihrer Präsentation.

[12|03|2019]

Studierende des Masterstudiengangs Maschinenbau stellten die im Rahmen des Moduls „Höhere Methoden der Produktentwicklung“ erarbeiteten Ergebnisse auf einer kleinen FK03-Hausmesse vor.

 

Aufgabe der Teams war in diesem Semester – ausgehend von einer bestehenden funktionsfähigen Ausgangslösung – eine Drohne bzgl. ihrer Lastaufnahme, ihrer Fertigung und ihrer Kosten zu optimieren. Somit stand ein mechatronisches System im Mittelpunkt der dies-

semestrigen Optimierungsaufgabe. Die Verifikation der Entwicklungsziele – in diesem Fall Flugversuche – fand im Innenhof der FK03 statt.

 

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Im Verlauf des Moduls werden in Theoriesequenzen „Höhere Methoden der Produktentwicklung“ durch die Dozenten: Prof. v. Schwerin, Prof. Tille und Prof. Zanker vermittelt, die in praktischen Einheiten angewendet werden:

So kommen als Methoden Additive Fertigungsverfahren ebenso zur Anwendung wie Kostenkalkulationen oder Topologieoptimierungen.

 

 

Folgende Kompetenzen sollen in dem Modul u. a. praxisnah vermittelt werden: die Fähigkeit, bei der Problemlösung zu abstrahieren, Modelle mit dem Fokus der Konzeptabsicherung zu bilden und Versuche zu planen, aber auch die Integrationsfähigkeit von Teilsystemen bei der Optimierung im Auge zu behalten.

 

Am Ende des Moduls werden die entwickelten Konzepte in Zusammenarbeit mit der fakultätsinternen Werkstatt sowie dem Konstruktionslabor (KCA) unter der Betreuung der Mitarbeiter aufgebaut und durch Versuche verifiziert.

 

Ein wesentlicher Aspekt der Optimierung liegt dabei auf der Integrierbarkeit von Teilkonzepten in das final optimierte Gesamtprodukt. Um die Studierenden auch auf eine mögliche wissenschaftliche Karriere vorzubereiten, werden die erarbeiteten Ergebnisse in einer „Posterpräsentation“ vorgestellt, in der die wesentlichen Vorgehensschritte und die Ergebnisse interessierten Kollegen, Studierenden und Mitarbeitern der Fakultät gezeigt werden.

 

Die Absicherung der Gesamtfunktion des Systems in finalen Versuchen stellt den Abschluss des Moduls dar!

 

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Professor Tille: „Es war spannend zu sehen, wie engagiert alle Teams an der Bewältigung der dieser wahrlich komplexen Aufgabe gearbeitet haben. Der inhaltlich weite Bogen von der Theorie bis zum flugfähigen Prototyp war sicherlich herausfordernd – umso mehr hat uns alle das erreichte Niveau gefreut.“

 

„Die Projektarbeit im Rahmen des Moduls bot mir zum ersten Mal die Möglichkeit, den Entwicklungsprozess, angefangen mit der Konzeptanalyse bis hin zum Aufbau eines ersten Prototypen, vollständig zu durchlaufen.", merkte ein Studierender an. "Zusätzlich zu meinen fachlichen Vorkenntnissen zum Thema der Drohnenentwicklung halfen meinem Team und mir die erlernten Methoden, ein zielgerichtetes Konzept auszuarbeiten. Zum Abschluss der Projektarbeit war der flugfähige Prototyp eine besondere Bestätigung des Projekterfolges.“

 

Prof. v. Schwerin, Prof. Tille und Prof. Zanker / MK