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SEE 2019 - Internationales Simulationsprojekt in Florida

Die Studierenden des SEE Projekts zusammen mit den Projektleitern am diesjährigen Veranstaltungsort dem FIT (Florida Institute of Technology)
Die Studierenden des SEE Projekts zusammen mit den Projektleitern am diesjährigen Veranstaltungsort dem FIT (Florida Institute of Technology)

[12|06|2019]

Entwicklung einer gemeinsamen HLA-Simulation in Zusammenarbeit mit Teams von Universitäten aus aller Welt

 

Die Idee für das Simulation Exploration Experience Projekt (SEE) - ein elaboriertes internationales Simulationsprojekt - wurde am NASA Kennedy Space Center in Florida geboren und von der NASA sowie der Simulation Interoperability Standards Organisation (SISO) umgesetzt.

 

Ziel des jährlich stattfindenden Projektes ist es, Studenten zu motivieren, sich mit hochentwickelten Simulationstechniken auseinanderzusetzen. Darüber hinaus sollen internationale Kooperationen sowie die Kommunikation zwischen Universitäten gefördert werden.

 

An der für SEE 2019 nahmen Teams aus Brasilien, Frankreich, Bulgarien, Deutschland und den USA teil. Ein Semester lang entwickelte jedes dieser Teams einen Teil einer geplanten Mondmission. Das Team der Hochschule München, betreut von Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Siebold, simulierte zusammen mit dem Team der Embry Riddle Aeronautical University eine Raumstation im Mondorbit.

 

Nachdem die Teams im Laufe des Semesters über wöchentliche Onlinekonferenzen kommunizierten, fand Anfang Mai 2019 in Florida an der Space Coast ein Abschlusstreffen statt. Während der zwei Tage am Florida Institute of Technology (FIT) wurden die separat entwickelten Simulationen zusammengeschlossen, konnten über eine gemeinsame Schnittstelle kommunizieren und mit der von der NASA zur Verfügung gestellten Distributed Observer Network Software - DON - in einer graphischen Oberfläche visualisiert werden.

 

Das Münchner Team: (v. l.) Sabine Wisbacher, Jakob Bruckmoser, Bernhard Osterwinter und Thomas Löffler zusammen mit Enrique Fernández (Teamleiter Embry-Riddle)
Das Münchner Team: (v. l.) Sabine Wisbacher, Jakob Bruckmoser, Bernhard Osterwinter und Thomas Löffler zusammen mit Enrique Fernández (Teamleiter Embry-Riddle)

 

Im Laufe des Events hatten alle Teams die Gelegenheit, ihre geleistete Arbeit im Einzelnen vorzustellen und sich mit den anderen Teams auszutauschen. Außerdem bekamen die Teilnehmer die Chance, an einer Führung durch das Kennedy Space Center teilzunehmen.

 

Insgesamt war das SEE 2019 für alle Teilnehmer ein voller Erfolg.

 

Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Siebold/MK