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Neuer Masterstudiengang

Andreas Rau (li.) leitet zusammen mit Matthias Niessner den neuen berufsbegleitenden Masterstudiengang
Andreas Rau (li.) leitet zusammen mit Matthias Niessner den neuen berufsbegleitenden Masterstudiengang "4D - Moderne Energiesysteme und Mobilität" (Foto: Johanna Weber)

[17|05|2021]

Studiengangsleiter Andreas Rau über den berufsbegleitenden Master "4D – Moderne Energiesysteme und Mobilität"

 

Andreas Rau leitet zusammen mit Matthias Niessner den neuen berufsbegleitenden Masterstudiengang "4D – Moderne Energiesysteme und Mobilität". Er bildet NaturwissenschaftlerInnen zu ExpertInnen für Wasserstoffanwendungen, E-Mobilität und Energiespeicherung im mobilen und stationären Einsatz weiter. Der Master startet im kommenden Sommersemester 2022.

 

HM: Warum wurde der berufsbegleitende Master ins Leben gerufen?

Andreas Rau: Die aktuelle Situation, was den Klimawandel und die damit einhergehenden Folgeerscheinungen betrifft wie z.B. Verlagerung der Wärmezonen, Überflutung oder Veränderung der Bevölkerungsstruktur, verlangt eine schnelle und nachhaltige Reaktion. Unter anderem durch wissenschaftliche Innovation. In Industrie und Forschungsszenarien wird dies unter den Schwerpunkten "Decarbonisierung – Digitalisierung – Dezentralisierung – Demographie (4D)" diskutiert. Gerade unter sozialem und politischem Druck wird es zukünftig eine entsprechend gebündelte fachliche Kompetenz geben müssen.

 

Warum lohnt es, den Studiengang zu absolvieren?

Es ist notwendig, unseren Umgang mit Energie zu ändern. Und zwar weg von fossilen Ressourcen hin zu regenerativen Energien. Dies ist ein weltumspannendes Thema. Bedeutet: Es wird auf dem Arbeitsmarkt eine große Nachfrage nach diesem Wissen entstehen. Die Zunahme der dualen Ausbildungen zeigt, dass wir in Zukunft mehr Bachelorabsolventinnen und -absolventen in der Industrie erwarten dürfen. Für ein Upgrade zum Master müssten diese Ingenieurinnen und Ingenieure für mindestens 1,5 Jahre aus dem Job gehen. Hier bietet unser berufsbegleitender Master eine – auch finanziell – interessante Alternative.

 

Was lernen die Studierenden konkret?

Den Umgang mit Wasserstoff, Elektromobilität sowie Energiewandlung im mobilen Bereich für Personen- und Güterverkehr. Ergänzt wird dies durch fachliche Kompetenzen im Bereich Patentrecht, Politik und Ethik. Die Studierenden erfahren, wie man von den Großkraftwerken zur dezentralen und idealerweise autonomen Energieversorgung kommt, also vereinfacht gesagt: Wie werden Sonnenstrahlen zu einem drehenden Rad und einer funktionierenden Steckdose?

 

Der 4D-Studiengang bildet für Wasserstoffanwendungen, E-Mobilität und Energiespeicherung im mobilen und stationären Einsatz weiter (Foto: Johanna Weber)
Der 4D-Studiengang bildet für Wasserstoffanwendungen, E-Mobilität und Energiespeicherung im mobilen und stationären Einsatz weiter (Foto: Johanna Weber)

Welche Fähigkeiten schulen die Absolventen und Absolventinnen?

Sie können fachlich-theoretische Studieninhalte in einen fachübergreifenden Kontext einbinden und in der praktischen Umsetzung anwenden. Nach dem Studium sind sie in der Lage, Synergien der jeweiligen Teildisziplinen zu erkennen, sodass sie diese effektiv in eine innovative Lösungsfindung einsetzen können.

 

In welchen Bereichen arbeiten zukünftige Absolventen und Absolventinnen?

Branchenübergreifend u.a. in den Betätigungsfeldern Energietechnik, Bahntechnik, Nutzfahrzeug- und Automobilindustrie sowie für Ingenieursdienstleistungsunternehmen. Damit ergibt sich ein breites Feld an primären Einsatzgebieten in der Mobilität. Möglich sind ebenfalls Stationäranwendung wie zum Beispiel Kraftwerkstechnik, Wind und Sonnenenergie oder Speichertechnik.

 

Mehr Informationen zum berufsbegleitenden Masterstudiengang „4D – Moderne Energiesysteme und Mobilität“ gibt es auf dieser Webseite.