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Was machen Digital Engineers?

Prof. Dr. Markus Gitterle leitet gemeinsam mit Prof. Dr. Gudrun Socher den neuen Studiengang 'Digital Engineering' (Foto: Jasmin Stephan)
Prof. Dr. Markus Gitterle leitet gemeinsam mit Prof. Dr. Gudrun Socher den neuen Studiengang 'Digital Engineering' (Foto: Jasmin Stephan)

[18|06|2021]

Prof. Dr. Markus Gitterle erklärt, was sich hinter dem neuen HM-Bachelorstudiengang verbirgt

 

Digital Engineers sind Expertinnen und Experten für digitale Ingenieurprozesse, die Informatik und Ingenieurwissenschaft miteinander verknüpfen. Der neue Bachelorstudiengang dafür startet an der HM im Wintersemester 2021/22. Bewerben können sich Studieninteressierte ab dem 21. Juni bis zum 15. Juli 2021. Co-Studiengangsleiter Prof. Dr. Markus Gitterle gibt einen Einblick in das Studienangebot.

 

HM: Warum wurde der Studiengang „Digital Engineering“ ins Leben gerufen?

Markus Gitterle: Die Digitalisierung stellt die Industrie vor große Herausforderungen, bietet aber auch enorme Chancen. Den Ingenieurinnen und Ingenieuren von heute und morgen kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Für die Lösung der immer komplexer werdenden Aufgaben benötigen sie neben den klassischen Ansätzen aus dem Ingenieurwesen auch moderne Werkzeuge aus der Informatik wie z. B. künstliche Intelligenz. Mit dem Studiengang Digital Engineering „verheiraten“ wir diese Disziplinen und machen damit die Studierenden fit für die digitale Transformation.

 

Was genau macht ein Digital Engineer?

Digital Engineers arbeiten interdisziplinär an der Schnittstelle zur Informatik. Sie unterstützen die virtuelle Produktentwicklung, automatisieren Prozesse und vertreten die Ingenieursicht in industrienahen Softwareprojekten. Konkret werden sie in den Entwicklungsabteilungen, in der technischen Planung der Produktion und, bei entsprechender Vertiefung, auch im Softwareengineering eingesetzt. Da das Studium generelle Problemlösungsmethoden vermittelt und damit branchenunabhängig ist, sind Tätigkeiten in den verschiedensten Bereichen von Industrie und Gesellschaft möglich.

 

Für wen ist das Studium geeignet?

Bewerberinnen und Bewerber und sollten Technikaffinität, Interesse an Naturwissenschaften und Informatik sowie Neugierde an neuen und modernen Methoden zeigen. Wer sich z. B. fragt, wie das denn mit der künstlichen Intelligenz grundsätzlich funktioniert und dies gerne mal im späteren Beruf einsetzen möchte, dem beantwortet Digital Engineering diese sowie viele weitere spannende Fragen underöffnet die entsprechenden beruflichen Perspektiven. Zudem legt einen die Wahl dieses Studiums nicht von Beginn an fest - weder auf eine Ingenieurdisziplin noch auf die Informatik. Diese Flexibilität ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber den domänenspezifischen Studiengängen.

 

Mehr Informationen zu dem Bachelorstudiengang „Digital Engineering“ finden Sie auf der MUC.DAI-Webseite .

 

Das Interview führte Mirja Fürst