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Nachhaltige Produktentwicklung: Studierende der HM gewinnen Innovationspreis in Paris
Künftige Maschinenbau-Ingenieure punkten bei der „Challenge Mission Résilience“ mit einem MRE-Lager gegen Erdbeben
05/07/2026
Innovatives Konzept, gute Machbarkeit, umweltfreundlicher Ansatz: Das Team der Hochschule München (HM) entwickelte ein innovatives MRE-Lager gegen Erdbeben – der Preis: Rang 2 bei der „Challenge Mission Résilience“, einem internationalen Wettbewerb für Studierende des französischen Unternehmens Spie Batignolles.
Die angehenden Maschinenbau-Ingenieure Daniel Robul, Florian Mielsinger, Emil Benoit und Samuel Bahri aus der Vorlesung „Innovative, nachhaltige Produktentwicklung“ von Prof.-Ing. Andreas Eursch setzten sich in einem Bewerberfeld von 120 Teams mit rund 400 Teilnehmenden durch. Nur 15 Teams überstanden die Vorqualifikation, fünf Teams erreichten das Finale – darunter die Studierenden der HM.
GebäudeMitBebenHalterung: "Ein sehr durchdachtes Konzept"
Bei dem Wettbewerb des französischen Bau- und Infrastrukturriesen Spie Batignolles geht es darum, „mit Einfallsreichtum, Mut und Kreativität innovative Lösungen für Naturgefahren wie Brände, Erdbeben und Überschwemmungen“ zu entwickeln – das diesjährige Motto: Das Bauen neu denken.
Mit seiner „GebäudeMitBebenHalterung (GmbH) aus Gummi und magnetorheologischen Eisenpartikeln (MR) traf das Team um Samuel Bahri ins Schwarze. Zur Präsentation wurden die Studierenden nach Paris eingeladen, die Jury lobte insbesondere „das sehr durchdachte Konzept inklusive Prototyp“: Mit diesem Ansatz könne ein adaptives, intelligentes Dämpfungsmaterial geschaffen werden, das seine mechanischen Eigenschaften in Echtzeit an die Frequenz und Amplitude einer seismischen Erschütterung anpassen kann.
Am Ende fuhr das Team mit Platz 2 in der „Challenge Mission Résilience“ und einer Einladung zu einem Hackathon in China nach Hause – ein beeindruckender Erfolg, den Samuel Bahri nicht allein für sich und seine Mitstreiter verbucht:
„Diesen Preis verdanken wir zu allererst unserem Professor Andreas Eursch, der uns stets zur Teilnahme an Wettbewerben ermutigt und es uns ermöglicht, die damit verbundenen Projekte mit seinem Kurs zu verbinden – das ist einfach großartig.“
GA